Die drei besten Alternativen zu Picasa

Ab Mai 2016 stellt Google seine Foto-Software Picasa ein, stattdessen setzt das Unternehmen nun voll und ganz auf den Dienst „Fotos“. Picasa ist vor allem wegen seiner integrierten Bildbearbeitungs-Tools beliebt, da eben diese Funktionen in Fotos erheblich eingeschränkt sind, werden sich viele User demnächst auf die Suche nach einer Alternative machen müssen.

Wir werfen in unserem Ratgeber heute einen Blick auf drei Ausweichmöglichkeiten in Sachen Foto-Organisation und -Bearbeitung.

Google Fotos

Google versucht den Übergang von Picasa zu Fotos für vorhandene Nutzer möglichst einfach zu gestalten: es muss kein neuer Account eröffnet werden, alle vorhandenen Alben sind sofort in der neuen App verfügbar und Fotos ist kostenlos nutzbar. Auch sonst ist die Benutzung sehr einfach gestaltet und es werden sogar Bilder im RAW-Format unterstützt.

Google Fotos ist ein rein webbasierender Dienst, der sich nahtlos in das App-Angebot des Suchmaschinen-Giganten einfügt, was das Teilen von Aufnahmen natürlich sehr vereinfacht.

Allerdings müssen wir uns hier mit einigen Einschränkungen abfinden: Fotos, die wir von unserem Mobil-Gerät uploaden, werden beispielsweise automatisch herunterskalliert, um Speicherplatz zu sparen. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten zur Bildbearbeitung stark eingeschränkt.

Flickr

Flickr gab es zwar schon lange vor dem Social Web, trotzdem ist diese Online-Plattform hauptsächlich als Foto-Sharing-Service gedacht. Es eignet sich vorzüglich zur Organisation und als Online-Speicher für Bilder, vor allem, weil man schon mit dem kostenlosen Account einen soliden Terabyte an Speicherplatz zur Verfügung hat.

Grundlegende Bearbeitungs-Tools sind vorhanden: alles von Helligkeit, Kontrast oder roten Augen über Beschnitt und Größenänderung bis hin zu Bildeffekten ist einfach editierbar.

Leider muss man für automatisierte Foto-Uploads einen kostenpflichtigen Pro-Account besitzen, ein klarer Nachteil. Allerdings geht auch das manuelle Hochladen über Desktop und Mobilgerät leicht von der Hand.

Dropbox

Dropbox ist zwar nicht speziell auf Bildverwaltung ausgelegt, durch seine Vielseitigkeit als Cloud-Speicherplatz bietet sich diese Anwendung allerdings auch hierfür an. Es gibt keinerlei Funktionen zur Bearbeitung von Fotos, dafür glänzt Dropbox mit simpler Bedienung und übersichtlichem Design. Im Handumdrehen haben wir Ordner für unsere Aufnahmen erstellt und sie mit dem Online-Speicher synchronisiert, auch das Teilen mit Freunden ist einfach.

Mit einem Gratis-Account stehen uns 2 Gigabyte Platz zur Verfügung, welchen wir für gut 100 Euro jährlich auf einen Terabyte erweitern können. Das ist zwar happig, dafür ist der Dienst nicht auf Fotos beschränkt. Auch als Cloud-Storage für Dokumente oder Musik ist Dropbox äußerst nützlich.

Noch steht Picasa zum Download zur Verfügung und kann auch weiterhin genutzt werden. Wer jedoch nicht auf Support, Sicherheit und regelmäßige Updates verzichten will, sollte sich die Alternativen jedoch anschauen und einen Umstieg in Betracht ziehen.

Selbstverständlich gibt es noch viele andere gute Programme und Plattformen welche sich anbieten. Habt ihr einen guten Tipp? Schreibt uns einen Kommentar!

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